Buch-Rezensionen

Thich Nhat Hanh, 1926 in Vietnam geboren, ist Meditationslehrer und Zen-Meister. Sein Engagement für Frieden und Gerechtigkeit haben ihn weltweit bekannt gemacht. In diesem Buch gibt er auf der Grundlage des Buddhismus eine Anleitung, wie wir uns wirkungsvoll miteinander verständigen können. Es ist in 9 Kapitel unterteilt, deren Themen schon für sich sprechen:
Augen zu, Erfolg visualisieren, Ergebnis erreichen - so mancher Ratgeber möchte uns glauben machen, dass das funktioniert. Nicht so Hal Elrod, Coach und Bestsellerautor. Seine Wunderformel lautet: Unerschütterlicher Glaube + unermüdlicher Einsatz = Wunder. Die Formel ist nicht neu. Schon die Benediktinermönche kannten sie unter „Ora et labora“, „Bete und arbeite“.

Egoistische Machtspiele sind von gestern, kluge Menschen setzen seit längerem auf „Win-Win“, ein Kompromiss, bei dem beide Parteien profitieren. Der schwedische Wirtschaftswissenschaftler Lars-Johan Age geht noch darüber hinaus. Für ihn gibt es ein höheres Level der Verhandlung, nämlich, dass alle mit dem Ergebnis wirklich zufrieden sind. Eben „happy – happy“. Dazu zeigt der erfahrene Unterhändler fünf Schritte auf, die dazu führen:
Den TV-Film „Die Charité“ habe ich mit Vergnügen gesehen, nun habe ich den zweiten Band der Sage um das berühmte Berliner Krankenhaus in der Hand. Berlin 1903. Rahel Hirsch kämpft dafür, den Beruf auszuüben, zu dem es sie zieht. Ihre Leidenschaft gilt der Medizin. Sie schafft es, die erste Ärztin an der Charité zu werden. Von Gleichberechtigung ist sie allerdings noch weit entfernt, ihre männlichen Kollegen akzeptieren sie kaum und sie muss immer wieder Demütigungen hinnehmen. Auch die junge Bar

Die charmanten französischen Autorinnen des Bestsellers „How to be Parisian“ sind in die Jahre gekommen. In welche genau? Das erfährt man nicht. Vielleicht 40? Aber es geht auch nicht um eine konkrete Jahreszahl, sondern um das Gefühl, nicht mehr jung zu sein. Dem widmen sich das Model und die Filmproduzentin in ihrem neuen Buch. Dabei wird nichts ausgelassen, von Falten, Schönheits-OPs, Liebe und Affären bis zum Umgang mit der Familie.
Thomae erzählt die Lebensgeschichten zweier Halbbrüder, die voneinander nichts wissen. Ihr gemeinsamer Vater Idris, ein Afrikaner, hat in den 1970er Jahren in der DDR Medizin studiert, ist dann aber in seine Heimat zurückgekehrt. Seine damaligen Freudinnen Monika und Gabriele mussten ihre Söhne allein aufziehen. In der ersten Hälfte des Buches wird die Geschichte von Monikas Sohn Mick erzählt., einem charmanten jungen Mann, der das Berliner Nachtleben auskostet, beruflich und in der Liebe an se

Ich erinnere mich an einen Professor während meines Philosophiestudiums, dessen Spezialgebiet Kant war. Zu Beginn des Semesters war der Hörsaal voll, aber nach kurzer Zeit saßen nur noch seine Doktoranden da. Der Mann redete so kompliziert, dass ihm kaum jemand folgen konnte oder mochte. Dagegen ist Richard David Precht ein Lichtblick. Er hat die Gabe, Zusammenhänge verständlich darzustellen. So auch in diesem Band, der sich mit der Philosophie des 19. Jahrhunderts befasst. Eine spannende Zeit.
Wer A sagt, muss auch B sagen. Nachdem ich „Crazy Rich Asians“, den ersten Teil der Triologie über die superreichen Chinesen, mit Vergnügen gelesen habe, ist nun der zweite Teil dran. Die Story um den reichen Erben Nick und seine aus einfachen Verhältnissen stammende Freundin Rachel geht weiter. Die Hochzeit der beiden steht bevor – eine Mesalliance in den Augen der betuchten Verwandten. Und noch immer ist das Rätsel um Rachels leiblichen Vater nicht gelöst. Doch dann kommt ausgerechnet Nicks Mu

„Der bewegte Mann“, „Keinohrhasen“ – wer kennt nicht Til Schweiger, Schauspieler, Regisseur. Drehbuchautor und Produzent? Seine Frau Dana stand lange Zeit an seiner Seite im Rampenlicht. In jungen Jahren jettete die gebürtige Amerikanerin als Model durch die Welt, bis sie sich in Til verliebte, damals noch ein unbekannter Mime. Sie heirateten, bekamen vier Kinder, lebten erst in Malibu den USA, dann in Hamburg. Eine schöne Liebesgeschichte, aber leider ohne Happyend.
Ein ehrgeiziges Projekt, das Psychogramm einer ganzen Nation von 1,4 Milliarden Menschen zu erstellen, zumal es sich dabei nicht um eine homogene Bevölkerung handelt. Der Journalist Stefan Baron bewältigt es zusammen mit seiner aus China stammenden Frau mit Bravour. Beeindruckend ist dabei der thematische Umfang: Teil I beschäftigt sich mit den geistes- und kulturgeschichtlichen Grundlagen von Konfuzius bis Mao. Teil II betrachtet die Gesellschaft, u.a. Erziehung, Sozialisation, Denken, Sprache

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