Elisabeth Gilbert zählt zu meinen Lieblingsautorinnen: Angefangen hat das mit ihrem autobiografischen „Eat Pray Love“, dann kam der inspirierende Ratgeber „Big Magic“ zum Thema Kreativität und schließlich der großartige Roman „Das Wesen der Dinge und der Liebe“. Natürlich musste ich nun auch ihr aktuelles Werk „City of Girls“ lesen. Die Geschichte spielt im New York der 40er Jahre. Die 19-jährige Vivian, Spross einer reichen Familie vom Lande, ist von ihrem College-Leben gelangweilt.
Angezogen hat mich vor allem der Untertitel des Buches: „Wie du dein Ego überwindest und endlich anfängst zu leben“. Unter „Ego“ versteht der Autor den Persönlichkeitsanteil, der seinen Vorteil in der äußeren Welt sucht und seinen Willen durchsetzen möchte. Das Ego steht in Kontrast zum „Höheren Selbst“, demjenigen Teil in uns, der eine universelle Wahrheit vermittelt. McCrae erzählt von seiner persönlichen Erfahrung mit diesen beiden inneren Stimmen.

Hätte ich eine Firma, würde ich Susanne Westphal sofort als Trainerin für meine Mitarbeiterinnen engagieren! Die Frau weiß, wovon sie spricht. Seit vielen Jahren unterstützt sie als Coach unter dem Motto „Durchsetzungsstark statt immer nur nett“ Frauen dabei, auf Augenhöhe zu kommunizieren. Dieses Know-how geht in ihr Buch ein. In 13 Kapiteln wird ein Gesamtpaket vermittelt.
Wir glauben meist, dass es spektakulärer Anlässe bedarf, damit wir Grund zur Dankbarkeit haben. So etwa in der Größenordnung Lottogewinn, Lebensrettung, Traumjob, große Liebe oder Megaerfolg. Doch es gibt auch ohne besondere Ereignisse mit Sicherheit jeden Tag –zig Gründe, dankbar zu sein. Und die sollten wir entdecken, denn Dankbarkeit macht glücklich.

Ulf Poschardt, „Welt“-Chefredakteur mit philosophischem Hintergrund, geht von der berühmten Aussage Immanuel Kants aus, dass Aufklärung Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit bedeutet. Ambitioniert nimmt er sich 16 Bereiche vor, in denen er seine Idee von Mündigkeit beschreibt: Der mündige Träumer. Der mündige Intellektuelle. Der mündige Pädagoge. Der mündige Demokrat. Der mündige User…
Harald Martenstein schreibt Kolumnen für Zeitschriften, Lorenz Maroldt, ist Chefredakteur vom Berliner Tagesspiegel. Beide sind keine jungen Hüpfer mehr, mit der Stadt verbindet sie ein gutes Stück Lebensgeschichte. Und so plaudern die beiden Herren gekonnt aus dem Berliner Nähkästchen. Die 13 vollendeten Kapitel tragen unter anderem Titel wie „Sorry for the delay“, „Zurückbleiben bitte“ und „Ich hab` noch einen Antrag in Berlin“.

Wenn einer etwas über das Verhalten in Krisen zu sagen weiß, dann ist es Marc Wallert: Zusammen mit seinen Eltern und weiteren Geiseln wird er im Jahr 2000 während eines Tauchurlaubs in Malaysia von Terroristen verschleppt und 140 Tage im Dschungel gefangen gehalten. Nicht nur die äußeren Umstände wie Verletzungen oder mangelnde Hygiene sind belastend, sondern vor allem die ständige Todesangst. In seinem Buch beschreibt Wallert, welche Strategien ihm geholfen haben, psychisch und physisch zu ü
Eine Freundin hat mir den Roman empfohlen, mit dem Zusatz: „Du bist doch auch Psychologin“. Schließlich ist der Protagonist Frank Lundquist Psychotherapeut in einem Frauengefängnis. Die Geschichte beginnt, als die Gefangene Miranda Greene zu ihm zur Therapie kommt. Wegen Mordes ist sie zu zweiundfünfzig Jahren Haft verurteilt und muss psychisch mit dieser düsteren Aussicht fertig werden.

Bücher mit Ratschlägen für Einrichtungen sind meist opulente Bildbände. Das Buch von Frida Ramstedt enthält zwar auch einige Skizzen zur Illustration, besteht aber hauptsächlich aus Text. Die schwedische Interieurdesignerin, Innenarchitektin und Bloggerin gibt in 9 Kapitel ihr umfangreiches Wissen weiter: 1. Womit fühlen Sie sich wohl? 2. Grundlegende Prinzipien und Faustregeln. 3. Überlegungen zum großen Ganzen. 4. Farbgebung. 5. Beleuchtung. 6. Gestaltungstricks. 7. Kaufberatung.
Um es gleich vorweg zu sagen: Als Psychologin bin ich von diesem Buch begeistert: Fundiertes Fachwissen verständlich erklärt, keine markigen Motivationsparolen, sondern praktische Handlungsstrategien. Der Sportpsychologe Christian Reinhardt und der Sportjournalist Mark Bergmann vermitteln bewährte Methoden, mit denen sich das volle Potenzial entfalten lässt. Ausgangspunkt sind zwar mentale Techniken, die im Sport eingesetzt werden, doch die lassen sich auch bestens auf alltägliche Herausforderun

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