Ich habe den Roman aus zwei Gründen gerne gelesen: Ich liebe Venedig und ich liebe Geschichten, die einen wahren Hintergrund haben. Die Protagonistin Margherita ist nicht nur die Schwiegergroßmutter der Autorin, sondern war den 1920er Jahren eine bekannte Persönlichkeit. Sie stammt aus einfachen Verhältnissen und war Zeitungsverkäuferin, als der aus altem italienischem Adel stammende Graf Antonio Revedin sich in sie verliebt und sie heiratet. Vor der Hochzeit verbringt Margherita ein halbes Jahr
Zu Anfang ein Geständnis: Ich bin keine Veganerin, „nur“ Vegetarierin. Aber ich liebäugle aus ethischen Gründen durchaus mit veganen Essgewohnheiten. Wenn vegan kochen nur nicht so kompliziert wäre…Gegen diesen Einwand setzt die englische Köchin und Food-Autorin Katy Beskow, dass man schnell und budgetfreundlich mit nur fünf Zutaten leckere vegane Gerichte zaubern kann. Ihr Kochbuch bietet dazu Einiges: Hundert unkomplizierte vegane Rezepte mit Lebensmitteln, die überall erhältlich sind. Eingete

André Heller, das 1947 in Wien geborene Multitalent, bereichert seit Jahrzehnten als Aktionskünstler, Kulturmanager, Filmemacher, Autor, Poet, Chansonnier und Schauspieler die Welt. Mit diesem Buch fächert er noch einmal sein literarisches Können auf. Es enthält 48 kurze Erzählungen aus verschiedenen Jahren. Manche haben einen direkten Bezug zum Leben des Autors. Sie sind ein Blick auf seine Kindheit und Jugend, auf Wien. Andere scheinen der reinen Fantasie entsprungen. In einer Sendung des Lite
Bei Kintsugi handelt es sich um ein traditionelles japanisches Kunsthandwerk, mit dem Keramikgegenstände - wie etwa Teeschalen - repariert werden. Gerade die mit Beimischung von Gold aufwändig gekitteten Stellen machen das Teil zu einem von Kennern geschätzten Unikat, das oft noch kostbarer ist als der ursprünglich perfekte Gegenstand. Die Erkenntnis, dass Brüche ihre besondere Schönheit haben, lässt sich auch auf das Leben übertragen: Kein Dasein ist frei von „Brüchen“ wie Enttäuschungen, Verl

Liza Marklund ist als Krimiautorin bekannt. Krimis sind nicht so mein Fall, aber den Roman dieser bekannten Autorin wollte ich gerne lesen. Zumal der Titel und das Cover Südseeromantik versprechen. Doch damit hält es sich in Grenzen, denn auch in diesem Genre gibt die Autorin ihr Faible für Mord und Totschlag nicht auf. Die junge Kiona lebt auf der kleinen Südseeinsel Manihiki. Sie gehört zu einer Familie von Perlentauchern.
Das hat man selten: Ein Psychiater nimmt sich selbst als Testimonial für die Persönlichkeitsstörung, die er bei seinen Klienten heilt. Normalerweise wahren Therapeuten Distanz - hier mischt einer das eigene Verhalten mit fachlichen Ratschlägen zum Umgang mit Narzissten. Außerdem nimmt er dazu seine Ehefrau Carlota als Sparringpartnerin und führt ein imaginäres Paar Tina und Tom als Musterbeispiel ein. Ich war beim Lesen hin- und hergerissen:

Ich kann schon nicht mehr zählen, wie viele Bücher zum Thema Erfolg ich im Laufe meines Berufslebens gelesen habe, von bekannten Autoren wie Stephen Covey bis zu Speakern, die ihr Millionenpublikum mit Ratschlägen beglücken. Man darf mir also vertrauen, wenn ich sage: Dieses Buch ist großartig! Es hebt sich von den zahlreichen Erfolgsrezepturen durch seine absolute Praxisorientierung ab. Hier geht es nicht um die üblichen Tipps, etwa dass man seine Ziele schriftlich fixiert oder das Endergebnis
Mein Ehemann bemerkte neulich: „Es ist erstaunlich, dass wir noch so schlank sind.“ Er hat Recht, denn die köstlichen süßen Rezepte von Ottolenghi und Helen Goh verführen zum ständigen Naschen. Das einzige, was zumindest ein bisschen daran hindert, ist, dass die meisten Rezepte einiges an Aufwand verlangen. Aber das kenne ich schon von Ottolenghis anderen Kochbüchern. Geschenkt wird einem da nichts, aber dafür ist das Endergebnis unvergleichlich gut.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich die Erfahrungen und Ratschläge eines Hotelmanagers mit so viel Interesse und Gewinn lesen würde. Schließlich bin ich nicht in diesem Gewerbe tätig. Aber das Credo des Autors, exzellent zu sein und das Bedürfnis der Gäste voll zu befriedigen, lässt sich auch auf andere Bereiche übertagen. Vermittelt wird es mit Herzblut und belegt durch zahlreiche Anekdoten.
Elisabeth Gilbert zählt zu meinen Lieblingsautorinnen: Angefangen hat das mit ihrem autobiografischen „Eat Pray Love“, dann kam der inspirierende Ratgeber „Big Magic“ zum Thema Kreativität und schließlich der großartige Roman „Das Wesen der Dinge und der Liebe“. Natürlich musste ich nun auch ihr aktuelles Werk „City of Girls“ lesen. Die Geschichte spielt im New York der 40er Jahre. Die 19-jährige Vivian, Spross einer reichen Familie vom Lande, ist von ihrem College-Leben gelangweilt.

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