Henrike Scriverius: Die Gärten von Monte Spina. Roman

14,99 € , 334 Seiten . Droemer

 

Monte Spina ist eine kleine wilde Insel im Atlantik. Sie befindet sich im Privatbesitzt des attraktiven Dänen Max Bror, der sein Vermögen mit dubiosen Geldgeschäften macht. Allerdings ist er selten auf seinem Besitz. Ständig wohnen dort nur die Hausdame Helen, eine flippige amerikanische Assistentin und ein dicker Chauffeur. Das ist das Milieu, in das die junge Gärtnerin Toni kommt. Ihr Mann ist bei einem Unfall gestorben und sie betäubt ihre Trauer mit Arbeit, indem sie den verwilderten Garten der Insel herrichtet. Als Max Bror seine Insel besucht, zeigt sich schnell, dass er einen bösartigen Charakter hat. Er liebt es, die Menschen in seiner Umgebung zu demütigen und psychologisch zu quälen. Toni ist sein bevorzugtes Opfer. Gleichzeitig entwickelt sich aber auch ein Abhängigkeitsverhältnis, das sehr an „Fifty Shades of Grey“ erinnert, allerdings ohne zahlreiche Sexszenen. Das Ende sei nicht verraten.

 

Das Buch ist spannend geschrieben. Man hat als Leserin das Gefühl, sich auch auf der geheimnisvollen Insel zu befinden. Dass die Autorin des Romans von Hause aus Landschaftsarchitektin ist, kommt den interessanten Beschreibungen der Gärtnerei zugute. Eine schöne Lektüre für Reisen und zum Träumen.

 

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