Schwarz-Weiss-Denken

Wir neigen dazu, Menschen und Ereignisse kategorisch in „gut“ oder „schlecht“, „sympathisch“ oder „unsympathisch“, „passend“ oder „unpassend“ einzuteilen. Das macht es uns scheinbar leichter, damit umzugehen. Aber es entspricht selten der Wahrheit. Das verrät schon das alte Zeichen für Ying und Yang, dem Pictogramm der Gegensätze: Im schwarzen Feld ist ein kleiner weißer Punkt und im weißen Feld ein schwarzer. Nichts ist so eindeutig, wie wir es gerne hätten. Ein schlimmes Ereignis, wie z.B. eine Trennung, enthält immer auch etwas Positives, etwa mehr Freiheit. Und auch eine Person, die wir nicht mögen, hat mit Sicherheit gute Seiten. Es lohnt sich deshalb, nicht nur strikt schwarz-weiß zu denken. Das macht das Leben wirklich leichter.

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