Jen Sincero ist Bestsellerautorin und Coach. Wie in ihrem Buch „Du bist der Hammer!“ brilliert sie auch in ihrem Geldratgeber mit lockeren Sprüchen und vor allem mit eigenen Erfahrungen. Dabei ist ihr nichts peinlich. Sie ist verblüffend ehrlich und nimmt kein Blatt vor den Mund („Mein zweiter Gedanke war: Verfluchte Scheiße!“). Gerade dadurch wirken ihre Ratschläge überzeugend.
Mundpropaganda ist doch immer noch das Beste. Zu einem Roman mit einem so kitschigen Titel hätte ich kaum gegriffen, hätte mir nicht eine Bekannte davon vorgeschwärmt. Zu Recht: Das Buch ist faszinierend, spannend und eigenwillig. Kya Clark ist 6 Jahre alt, als ihre Mutter, ihr Bruder und zuletzt auch ihr alkoholkranker Vater sie in einer armseligen Hütte im Sumpfgebiet von North Carolina zurücklassen. Sie bleibt allein in der unwegsamen Einsamkeit des Marschlandes zurück und kämpft ums Überle

"Cogito, ergo sum" - "Ich denke, also bin ich." Dieser Satz des französischen Philosophen Descartes prägt bis heute unsere westliche Welt. Unser Verstand ist offenbar das Wichtigste. Wer von uns hat nicht schon als Kind gehört: "Nun sei doch mal vernünftig". Wir entscheiden vieles mit dem Kopf. Wir prüfen, planen, urteilen, wägen ab. Was dabei oft auf der Strecke bleibt, ist unser Gefühl.
Anti-Aging ist das Zauberwort mit dem die Kosmetikindustrie ebenso lockt wie die Pharmaindustrie. Doch die wahren Jungmacher finden sich im Essen. Das belegen die BewohnerInnen der sogenannten „blauen Zone“, etwa auf Sardinien oder in Gegenden, in denen es viele fitte Hundertjährige gibt. Die Faustregel für eine verjüngende Ernährung lautet: Frisches Obst und Gemüse, wenig Fleisch, manchmal Fisch, kein Fastfood, keine Softdrinks, kaum Zucker, keine Chemie. Damit könnte man dieses Buch zur Seite

Auf den Autor Christoph Isherwood bin ich durch den Film „A Single Man“ (2009, mit Colin Firth) gestoßen, der auf seinem gleichnamigen Buch beruht. So war ich gespannt auf „Die Welt am Abend“. Die Geschichte spielt in den 1940er Jahren in Amerika. Stephen Monk ertappt seine Frau Jane beim Sex mit einem Schauspieler. Daraufhin packt er spontan seinen Koffer und fährt in seine alte Heimat Pennsylvania zu seiner Tante Sarah. Im Gepäck hat er die Briefe seiner ersten Frau Elizabeth, die diese an Fr
Über den Titel bin ich zunächst gestolpert, da stimmt grammatisch etwas nicht – es muss doch wohl heißen, wir wären in die Sterne geschrieben worden. Aber das tut dem Inhalt keinen Abbruch. Es geht darum, dass jeder von uns einmalig ist und dieses Potenzial zum Leuchten bringen soll. Dazu möchte die Autorin mit jedem Kapitel des Buches „ein weiteres Licht in dir entzünden und dich noch tiefer und authentischer spüren lassen, dass du ein Kind der Sterne bist und für ein großartiges und erfülltes

Mario Pricken ist Experte zum Thema Kreativität und Ideenmanagement. Hier legt er ein Praxishandbuch vor, in dem er an verblüffenden Beispielen 82 innovative Denkstrategien für Marken, Medien und Politik aufzeigt. Basis ist das Konzept des Reframing. „Frames“, engl. Rahmen, sind mentale Muster, die uns vorgeben, wie wir die Welt deuten. Das heißt: Ein und derselbe Inhalt kann, je nachdem wie er präsentiert wird, unterschiedliche Assoziationen hervorrufen. Die Bedeutung eines Ereignisses hängt da
In den USA gibt es ihn schon lange, und jetzt ist er auch zu uns herübergekommen: Der "Black Friday". Ein Schlaraffenland für Schnäppchenjäger. Viele Schaufenstern sind schwarz dekoriert. Mich hat das angeregt, das einmal als Symbol zu sehen. Wohl jeder von uns hat gelegentlich seinen "Black Friday", wenn auch mit etwas anderer Bedeutung. Es gibt Tage, an denen alles schief zu gehen scheint.

Die Autorin ist IT-Ingenieurin und promovierte Physikerin – und kein junger Hüpfer, sondern eine gestandene Frau. Aus dieser Position heraus hat sie ein Buch für alle diejenigen geschrieben, denen das Smartphone nicht in die Wiege gelegt wurde und die sie charmant als „lebenserfahren“ bezeichnet. Da liest man doch auch mit 50 + sehr gerne weiter – und das mit hohem Gewinn!
Nina Georges Buch "Das Lavendelzimmer" habe ich vor einigen Jahren mit Vergnügen gelesen, diese romantische Geschichte um Jean Perdu, der eine literarische Apotheke in seiner Buchhandlung auf einem Flussschiff betreibt. "Südlichter" knüpft hier inhaltlich an, denn so lautet der Titel eines geheimnisvollen Buches, das Jean besonders geliebt hat. Also Zutaten, mit denen sich an den Erfolg des „Lavendelzimmers anknüpfen lässt, zumal der Verlag als Reminiszenz auf dem Cover ein Lavendelsträußchen b

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