Richard Branson: Losing My Virginity. Die Autobiografie.

505 Seiten. 24,99 € . FBV

Auf Richard Bransons Namen bin ich immer wieder gestoßen: Eine Bekannte ließ sich von ihm zu einem zukünftigen Flug ins All überreden, Kollegen aus dem Wirtschaftsbereich hatten ihn persönlich getroffen, ein Ratgeber-Autor war von seinem lässigen Lebensstil auf seiner Privatinsel begeistert. Also, die Biografie dieses schillernden Unternehmers und Milliadärs musste ich lesen!

 

Und ich war fasziniert von der gekonnten Mischung aus Abenteuerroman und Anleitung zum Aufbau eines weltweiten Imperiums. Die Rückschau (1950 bis 2002) schlägt den Bogen vom Anfang des Plattenlabels „Virgin Records“ bis zur internationalen Virgin Group,. Der Abenteueraspekt ist zum einen wörtlich zu nehmen: Branson ist leidenschaftlicher Ballonfahrer und beschreibt seine wagemutigen, oft lebensgefährlichen Expeditionen. Gleichzeitig ist das auch ein Symbol für seine geschäftliche Risikobereitschaft: Mal droht die Insolvenz; mal hat er riesigen Erfolg. Dabei geht es immer um mehrstellige Millionenbeträge.

 

Mir hat gefallen, dass Branson auch offen über seine Niederlagen spricht, seien sie beruflicher oder privater Natur. Erst dadurch zeigt sich seine ungewöhnliche Persönlichkeit. Wobei man ihm sicher nachsehen darf, dass er sich, wie wohl jeder Autobiograf, in jedem Fall als „der Gute“ stilisiert. 


Ich habe die 500 Seiten mit Spannung gelesen und dabei einiges über Mut und Einsatz gelernt. Beeindruckend! 

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